Flugblatt zum WEF

WEF – Na und?

Weg mit ausbeuterischen Grosskonzernen! Weg mit raffgierigen Managern! Weg mit den Bonzentreffen! Das klingt alles furchtbar radikal, doch was da allenthalben gefordert wird, verändert den Zustand der Welt bloss geringfügig und stützt das Bestehende. So werden bloss vermeintlich besonders schlimme Auswüchse angeprangert, statt den Kapitalismus als Ganzes ins Blickfeld zu nehmen. Auch ohne Grosskonzerne muss man morgens um halb sieben Uhr aufstehen und täglich seine Arbeitskraft verkaufen. Wenn die Manager weg sind, dann fliesst beispielsweise mehr Geld in den Verwaltungsrat und den Akkumulationsfonds. Und wenn die «Bonzentreffen» nicht mehr stattfinden, werden die politischen Rahmenbedingungen der kapitalistischen Wirtschaft anderweitig geregelt. Kurz: Der Kapitalismus funktioniert mitsamt seinen Begleiterscheinungen auch ganz gut, wenn all die moralischen Forderungen umgesetzt würden.

Diesen Forderungen liegt nebst dem Versuch, mittels populistischer Parolen an die «Massen» zu gelangen häufig ein grundsätzliches Missverständnis von der Funktion des Kapitalismus zugrunde: Der Kapitalismus zeichnet sich gerade nicht dadurch aus, dass er von einzelnen unmoralischen Managern oder besonders ausbeuterischen Unternehmen beherrscht oder gesteuert wird. Vielmehr sind diese selbst ökonomischen Zwängen unterworfen. In der kapitalistischen Logik der Konkurrenz ist das einzelne Unternehmen bei Gefahr des Untergangs gezwungen, die Profite möglichst hoch zu halten. Das bedeutet, dass sie Lohnkürzungen, Entlassungen und Verlagerungen der Produktion umsetzen müssen, wenn ihre Konkurrenten dies tun. Genau darum können sich die ArbeiterInnen nur kollektiv und in der globalisierten Wirtschaft weltweit zur Wehr setzen.

Versucht sich ein Unternehmen diesem Zwang zu entziehen, wird es früher oder später von der Konkurrenz aufgefressen. Da das funktionieren der Wirtschaft nicht alleine durch die Konkurrenz (oder die viel genannte «unsichtbare Hand des Marktes») gewährleistet werden kann, benötigt das Kapital politische Regulierungsinstanzen, welche die Verwertungsbedingungen garantieren. Was sich am WEF trifft, ist das Personal eben dieser Instanzen, welches alljährlich wieder versucht, Perspektiven für das Kapital zu eröffnen und Krisentendenzen abzufedern. Doch statt nun dieses Personal zu brandmarken und durch diese Personalisierung die wirklichen Ursachen aus den Augen zu verlieren, muss die kapitalistische Gesellschaft als Ganzes umgestürzt werden.

Denn diese kapitalistische Gesellschaftsform bedeutet: Statt dass alle gemeinsam über die Produktion bestimmen, werden die ArbeiterInnen von den Produktionsmitteln getrennt und dadurch gezwungen, immer wieder aufs Neue ihr einziges Gut zu verkaufen: ihre Arbeitskraft. Für diesen beständigen Verkauf erhalten sie einen Lohn, der immer unter dem Wert des von ihnen produzierten bleiben muss (sonst macht das Unternehmen keinen Profit). Das Problem, mit welchem wir es zu tun haben, ist also ein strukturelles, ein Problem des Kapitalismus als Gesellschaftsform. Und eben diese gilt es dort anzugreifen, wo sie täglich produziert und reproduziert wird: in unserem Alltag am Arbeitsplatz, in der Schule, an der Uni. In unserem täglichen und zwangsweisen Funktionieren sind wir alle mehr oder weniger rund laufende Rädchen des Ganzen. Dieser Tatsache kann man sich auch nicht entziehen, indem man einen Tag im Jahr auf die Strasse geht um seinen Unmut über Bonzen rauszuschreien und den McDonald´s boykottiert. Der Kapitalismus kann nur dort effektiv bekämpft werden, wo er (re)produziert wird. Genau darum muss man sich im Alltag organisieren und in jene Kämpfe intervenieren, die sich an den Bruchstellen der Gesellschaft abspielen.

Will man den Kapitalismus abschaffen, ist es falsch die Welt in gutes und böses Kapital einzuteilen. McDonald´s ist bei genauerer Betrachtung eben nur die erfolgreichere Variante des Hamburgerstandes von nebenan, trotzdem sind beide der gleichen kapitalistischen Logik des Wirtschaftens unterworfen. Nur wenn wir den Kapitalismus als das begreifen, was er ist – nämlich ein alles durchdringendes gesellschaftliches Verhältnis – können wir eine ernsthafte Perspektive entwickeln, die jenseits von Ausbeutung und Ungleichheit liegt. In diesem Sinne: Den kapitalistischen Alltag durchbrechen!

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23 Antworten auf “Flugblatt zum WEF”


  1. 1 MPunkt 17. Januar 2007 um 9:08 Uhr

    Hmmm, der folgende Absatz:

    Der Kapitalismus zeichnet sich gerade nicht dadurch aus, dass er von einzelnen unmoralischen Managern oder besonders ausbeuterischen Unternehmen beherrscht oder gesteuert wird. Vielmehr sind diese selbst ökonomischen Zwängen unterworfen. In der kapitalistischen Logik der Konkurrenz ist das einzelne Unternehmen bei Gefahr des Untergangs gezwungen, die Profite möglichst hoch zu halten. Das bedeutet, dass sie Lohnkürzungen, Entlassungen und Verlagerungen der Produktion umsetzen müssen, wenn ihre Konkurrenten dies tun. Genau darum können sich die ArbeiterInnen nur kollektiv und in der globalisierten Wirtschaft weltweit zur Wehr setzen.

    stimmt zwar, ist aber dennoch höchstens die halbe Wahrheit. Die Konkurrenz ist schließlich nichts, was getrennt von den Kapitalisten existieren würde, bringen sie diese doch erst hervor. Schließlich versucht jeder Kapitalist, soviel gesellschaftliche Kaufkraft wie möglich auf seine Waren zu ziehen und das nicht nur gegen die Kapitalisten aus der gleichen Branche, sondern gegen alle anderen auch (wer sich ein Auto kauft, wird normaler Weise eine ganze Weile lang auf vieles andere verzichten müssen). Das ist der ganze Inhalt der Konkurrenz, der die Kapitalisten ausgesetzt sind und so kommt diese auch zustande. Soviel gesellschaftliche Kaufkraft auf ihre Waren ziehen, wollen sie wiederrum nur, weil deren Losschlagen zu den Bedingungen für den Erfolg ihres Zwecks gehört: aus Geld mehr Geld zu machen.

    Dieser Zweck hat in sich aber ebensowenig ein Maß, wie das Geld selbst. Gerade weil es von der Qualität her die universelle Zugriffsmacht auf alles ist, von dem man durch die Privateigentumsordnung ganz prinzipiell getrennt ist, kann man quantitativ von ihm nie genug haben. Wer also den Zweck hat, aus Geld mehr Geld zu machen, hat logisch auch den Zweck, aus Geld möglichst viel mehr Geld zu machen. Weil diese Operation – aus Geld (möglichst viel) mehr Geld zu machen – jedoch nur über das Einbehalten des Mehrwerts möglich ist, liegt es auch schon im Zweck selbst, diesen nach Möglichkeit zu steigern, die Arbeiter also länger und/oder härter und/oder intensiver (durch neue Maschinen stellen weniger Arbeiter die gleiche Menge Produkt her) heranzunehmen. Auch das wird den Kapitalisten also nicht gegen ihren Willen durch die Konkurrenz aufgezwungen, sondern ist ihrem Zweck immanent. Die Apologetik der Kapitalisten, dass ihnen Lohnkürzungen und Entlassungen von der Konkurrenz der Kapitalisten aufgezwungen werden würden, das also mit dem Zweck der Kapitalisten nichts zu tun hätte, muss man ja nun wirklich nicht mitmachen.

  2. 2 Praxis-Heimisch 17. Januar 2007 um 15:52 Uhr

    „Genau darum muss man sich im Alltag organisieren und in jene Kämpfe intervenieren, die sich an den Bruchstellen der Gesellschaft abspielen.“

    Ist denn die Anti-WEF-Bewegung keine solche Bruchstelle?

    Oder wo sind jetzt nun diese Bruchstellen an denen man Rumpickeln kann? Und wo sieht man euch dort?

  3. 3 Muo-IT 17. Januar 2007 um 16:26 Uhr

    MPunkt:
    Was du sagst hat seine Richtigkeit, ist allerdings überhaupt nicht auf den Zweck dieses Flugblattes bezogen: Personalisierte und „verkürzte“ Kritik zu kritisieren. Natürlich setzt sich der Kapitalist den Zweck, einen möglichst hohen Profit zu machen. Allerdings ist er dazu eben auch bei Strafe des Untergangs gezwungen. Das ist ja gerade die moralische Krux: Der Staat muss mittels Hygiene- und Umweltgesetzen in den Akkumulationsprozess eingreifen, weil der einzelne Unternehmer zwar vielleicht Bedenken hat, die neuen Kohlefilter nicht einzusetzen, sie allerdings tatsächlich aufgrund des ökonomischen Zwangs nicht einsetzen würde. Anderfalls würde seine Konkurrenz dasselbe Produkt billiger auf den Markt werfen können (So er denn die teureren Preise nicht über ein Morallabel doch noch an den Umweltbewussten Konsumenten bringen kann).

    Deine Unterteilung in „von der Konkurrenz aufgezwungen“ und „mit dem Zweck des Kapitalisten“ zu tun, funktioniert entsprechend auch nicht. Das fällt halt einfach in eines. Der Kapitalist kann seinen Zweck nicht verfolgen, wenn er sich nicht der Konkurrenz unterwirft und umgekehrt tritt die Konkurrenz gar nicht in Kraft, wenn sich die Kapitalisten nicht um ihren Zweck kümmern.

    Praxis:
    1. Das bgkn* hat sich vor wenigen Tagen konstituiert. Entsprechend dürfte es schwierig sein, das Bündnis bereits angetroffen zu haben.
    2. Einzelne Personen und Gruppen die Teil der Bündnisses sind durchaus.
    3. Besuch eine der Veranstaltungen, die demnächst hier angekündigt werden, da soll es genau um deine Fragen gehen.

  4. 4 MPunkt 17. Januar 2007 um 17:08 Uhr

    @ Muo-IT:

    Was du sagst hat seine Richtigkeit, ist allerdings überhaupt nicht auf den Zweck dieses Flugblattes bezogen: Personalisierte und “verkürzte” Kritik zu kritisieren.

    Die soll man dann doch bitte aber auch richtig kritisieren, statt durch den verkehrten Verweis darauf, dass die Kapitalisten auch bloß Getriebene der Konkurrenz wären. Das Flugblatt tut nämlich so, als hätten Entlassungen und Lohnsenkungen nichts mit dem Zweck der Kapitalisten zu tun, sondern würden diesen von der Konkurrenz quasi gegen ihren Willen aufgezwungen werden. Und das ist eben nur die halbe Wahrheit, weil Entlassungen und/oder Lohnsenkungen schon dem Zweck der Kapitalisten entspringen, aus ihrem Geld mehr Geld zu machen. Die Konkurrenz sorgt lediglich dafür, soweit stimmt die Aussage des bgkn ja, dass der inkonsequente Verfolg dieses Zweckes dessen weiteren Verfolg überhaupt verunmöglichen würde.

  5. 5 nh 18. Januar 2007 um 12:10 Uhr

    ich glaube worauf es dem bündnis draufankommt hinzuweißen ist, dass es im kapitalismus keine direkte personelle herrschaft gibt sondern dieses eine abstrakte darstellt. das heißt im zusammenhang von „aus geld mehr geld machen“ fallen mittel und zweck ja auch praktisch in eins – ich inverstiere um inverstieren zu können. der zwang liegt also in der formlogik der sache selbst enthalten und wird nicht vom kapitalisten gesetzt.. insofern wird der kapitalist schon dazu „genötigt“ gegebenfalls lohnsenkungen und entlassungen voranzutreiben um die formlogik der akkumulation aufrechtzuerhalten.

  6. 6 Weltverbesserer 18. Januar 2007 um 20:42 Uhr

    @MPunkt:

    Vielleicht sollte man, wenn man denn das Kapital als gesellschaftliches Verhältnis kritisiert, dessen Terminologie nicht kritiklos übernehmen. Die ‚gesellschaftliche Kaufkraft‘ ist ein begriffliches Vehikel, das aber auch gar nichts erklärt. Schon gleich nicht, wenn du im nächsten Satz behauptest, Geld sei ohne Qualität. Als ‚gesellschaftliche Kaufkraft‘ ist es nämlich sehr wohl quantifizierbar, sonst müsste niemand Verzicht üben, bevor er sich ein Auto kauft.

    Wo Geld keine Qualität hat, geht es ziemlich abstrakt zu. Nur als allgemeine Ware ist es maßlos, weil prinzipiell jedes x-beliebige Quantum Waren in jedem x-beliebigen Quantum Geld darstellbar ist. Erst an der Stelle kommt der Widerspruch zum Vorschein: Ware ist Eigentum, aber solches, dessen spezifischer Zweck darin besteht, gegen ihr Äquivalent getauscht zu werden. Das setzt aber beider quantitative Bestimmbarkeit voraus. Als allgemeine Ware hat Geld indes nicht diese spezifische Eigenschaft, der im ‚Doppelcharakter‘ aller besonderen Waren steckt.

    Überdies, wäre Geld als ‚gesellschaftliche Kaufkraft‘ nicht quantifizierbar, dann gäbs auch keinen Mehrwert, den wer einbehalten könnte.

  7. 7 MPunkt 18. Januar 2007 um 23:50 Uhr

    @ Weltverbesserer:

    Du hast mich offensichtlich völlig falsch verstanden. Ich habe doch nicht geleugnet, dass Geld eine Qualität hat, sondern diese benannt: Es ist universelles Zugriffsmittel auf stofflichen Reichtum. Auf wieviel man mit ihm zugreifen kann, hängt dann von der Quantität ab, die man von ihm besitzt. Das ist der Inhalt von:

    Gerade weil es [das Geld] von der Qualität her die universelle Zugriffsmacht auf alles ist, von dem man durch die Privateigentumsordnung ganz prinzipiell getrennt ist, kann man quantitativ von ihm nie genug haben.

  8. 8 Administrator 19. Januar 2007 um 0:04 Uhr

    Scheinbar sind zwei oder drei Kommentare verschwunden.
    Das war keine Absicht. Pardon.

  9. 9 ascetonym 19. Januar 2007 um 0:08 Uhr

    Hmmm… schade.

  10. 10 MPunkt 19. Januar 2007 um 10:04 Uhr

    @ ascetonym:

    Ich habe jetzt im hier vertrackbackten Beitrag in meinem Blog noch einmal versucht, meine Kritik am Flugi aufzuschreiben.

  11. 11 max 19. Januar 2007 um 12:33 Uhr

    Der erste (dann verschwundene) Kommentar von MPunkt lautete:

    Hmmm, der folgende Absatz:

    „Der Kapitalismus zeichnet sich gerade nicht dadurch aus, dass er von einzelnen unmoralischen Managern oder besonders ausbeuterischen Unternehmen beherrscht oder gesteuert wird. Vielmehr sind diese selbst ökonomischen Zwängen unterworfen. In der kapitalistischen Logik der Konkurrenz ist das einzelne Unternehmen bei Gefahr des Untergangs gezwungen, die Profite möglichst hoch zu halten. Das bedeutet, dass sie Lohnkürzungen, Entlassungen und Verlagerungen der Produktion umsetzen müssen, wenn ihre Konkurrenten dies tun. Genau darum können sich die ArbeiterInnen nur kollektiv und in der globalisierten Wirtschaft weltweit zur Wehr setzen.“

    stimmt zwar, ist aber dennoch höchstens die halbe Wahrheit. Die Konkurrenz ist schließlich nichts, was getrennt von den Kapitalisten existieren würde, bringen sie diese doch erst hervor. Schließlich versucht jeder Kapitalist, soviel gesellschaftliche Kaufkraft wie möglich auf seine Waren zu ziehen und das nicht nur gegen die Kapitalisten aus der gleichen Branche, sondern gegen alle anderen auch (wer sich ein Auto kauft, wird normaler Weise eine ganze Weile lang auf vieles andere verzichten müssen). Das ist der ganze Inhalt der Konkurrenz, der die Kapitalisten ausgesetzt sind und so kommt diese auch zustande. Soviel gesellschaftliche Kaufkraft auf ihre Waren ziehen, wollen sie wiederrum nur, weil deren Losschlagen zu den Bedingungen für den Erfolg ihres Zwecks gehört: aus Geld mehr Geld zu machen.

    Dieser Zweck hat in sich aber ebensowenig ein Maß, wie das Geld selbst. Gerade weil es von der Qualität her die universelle Zugriffsmacht auf alles ist, von dem man durch die Privateigentumsordnung ganz prinzipiell getrennt ist, kann man quantitativ von ihm nie genug haben. Wer also den Zweck hat, aus Geld mehr Geld zu machen, hat logisch auch den Zweck, aus Geld möglichst viel mehr Geld zu machen. Weil diese Operation – aus Geld (möglichst viel) mehr Geld zu machen – jedoch nur über das Einbehalten des Mehrwerts möglich ist, liegt es auch schon im Zweck selbst, diesen nach Möglichkeit zu steigern, die Arbeiter also länger und/oder härter und/oder intensiver (durch neue Maschinen stellen weniger Arbeiter die gleiche Menge Produkt her) heranzunehmen. Auch das wird den Kapitalisten also nicht gegen ihren Willen durch die Konkurrenz aufgezwungen, sondern ist ihrem Zweck immanent. Die Apologetik der Kapitalisten, dass ihnen Lohnkürzungen und Entlassungen von der Konkurrenz der Kapitalisten aufgezwungen werden würden, das also mit dem Zweck der Kapitalisten nichts zu tun hätte, muss man ja nun wirklich nicht mitmachen.

  12. 12 Weltverbesserer 19. Januar 2007 um 14:18 Uhr

    @ MPunkt

    Vielleicht habe ich dich falsch verstanden, vielleicht verwechselst du auch bloß Ursache und Wirkung. Eigentum ‚an sich‘ macht nur als die Gesellschaft ausschließendes Sinn; sein Zweck ist der individuelle Gebrauch einer Sache. Und zwar vollkommen unabhängig von deren Quantität. Dagegen ist es der Zweck einer Sache, die als Ware behandelt wird, gegen ihr Äquivalent hergegeben zu werden.

    Mit anderen Worten, der Zweck des Geldes, als universelle Ware, als allgemeine Ware zwischen allen besonderen Waren zu vermitteln steht im Widerspruch zum Zweck des Eigentums ‚an sich‘. Funktional ist Geld nämlich nur dann wirklich, wenn es ausgegeben wird. Deswegen ist es Quatsch, zu sagen, der Zweck, den die Kapitalisten verfolgen wäre der, aus Geld mehr Geld zu machen. Damit ist die Angelegenheit doch längst nicht erledigt. Um Kapitalisten zu bleiben, sind sie gezungen, das eingenommene Geld sofort wieder gewinnbringend auszugeben. Und genau damit haben sie Schwierigkeiten, weil inzwischen der Markt objektiv an seine Grenzen stößt. Kein Kapitalist käme auf den Gedanken, Leute zu entlassen, wenn er die alle an verbesserter Maschinerie schuften lassen könnte. An der Stelle wird ihm aber schmählich bewusst, dass er nicht einfach Autofabrikant oder Bäcker ist. Niemand, der ein Auto oder eine Tüte Brötchen gekauft hat, geht mit einer Ware vom Markt weg. Aber der ‚Unternehmer‘ in seiner gesellschaftlichen ‚Rolle als Kapitalist kann das Geld nur als Geldware benutzen, sonst taugt es zu nichts. Man muss ihn deswegen nicht bemitleiden, aber man soll auch nicht so tun, als wäre er als Kapitalist ein so zu sagen ’souveränes‘ Subjekt, welches ‚autonom‘ Zwecke setzen und verfolgen könnte.

    Aus Geld mehr Geld zu machen ist die Wirkung, wenn Sachen, d.h. Produktionsmittel ebenso wie ‚Arbeitkräfte‘ (die sind nämlich streng genommen eben bloß ‚lebendige‘ Werkzeuge der Kapitalisten) als Kapital benutzt werden. Die Ursache ist jedoch, dass die Menschen meinen, als Individuen um Eigentum gegeneinander konkurrieren zu müssen, statt sich als meinetwegen gesellschaftliche Wesen zu begreifen und um der Sachen willen, die sie brauchen (könnten), zu kooperieren.

  13. 13 Weltverbesserer 19. Januar 2007 um 15:11 Uhr

    @ MPunkt

    Noch so ein Begriffsvehikel, das ‚an sich‘ nichts erklärt, ist stofflicher Reichtum. Kein Mensch käme auf die Idee zu sagen, ein paar Millionen Urlauber, die sich irgendwo am Strand räkeln, hätten im Wasserreichtum des Ozeans geschwelgt. Von Reichtum lässt sich überhaupt nur reden, wenn darin von meinetwegen Armut als ihrem vorausgesetzten Gegenteil abstrahiert wird. D.h., man ist reich, weil man nicht (mehr) arm ist und umgekehrt. Insofern bezeichnen Reichtum oder Armut verschiedene Qualitäten, die jedoch vollkommen belanglos bleiben, wenn sie sich nicht aufeinander beziehen.

    Das Problem ist aber gar nicht, dass man ohne Geld keinen Zugriff auf stofflichen Reichtum hat, sondern dass der stets als fremdes Eigentum daherkommt. D.h., entweder man hat zuwenig Geld für den ‚Stoff‘, den man gebrauchen könnte und der offenbar auch vorhanden ist, oder man hat Geld, kann es aber nicht funktional, also zweckgemäß gebrauchen, wie die Kapitalisten, die den produzierten Krempel nicht losschlagen können.

    Ein reich gedeckter Mittagstisch ist nur dann denkbar, wenn man eine Vorstellung davon hat, wie es ist, wenn man mit hungrigem Magen durch die Gegend laufen muss. Als Kind bekam ich, wenn ich wieder mal mein Pausenbrot nicht gegessen hatte, vorgehalten, dass das eine Schande wäre, wo dich in Afrika so viel arme Kinder nichts zu essen hätten. Die Frage allerdings, wie die denn satt würden, wenn ich mein Brot gegessen hätte, konnte mir schon damals niemand beantworten. Anders gesagt, wenn man das, was da ist resp produziert wird, nicht unter der Prämisse des Eigentums betrachtet, welches man entweder hat oder aber erwerben muss, dann Begriffe wie Armut oder Reichtum ziemlich substanzlos.

  14. 14 MPunkt 19. Januar 2007 um 17:31 Uhr

    @ Weltverbesserer:

    So langsam wird es ärgerlich:

    Das Problem ist aber gar nicht, dass man ohne Geld keinen Zugriff auf stofflichen Reichtum hat, sondern dass der stets als fremdes Eigentum daherkommt.

    Wieso schreibst Du immer lauter Zeux auf, was ich auch geschrieben habe, um dann so zu tun, als würde das mein Zeux korrigieren? Zur Erinnerung:

    Gerade weil es von der Qualität her die universelle Zugriffsmacht auf alles ist, von dem man durch die Privateigentumsordnung ganz prinzipiell getrennt ist, kann man quantitativ von ihm nie genug haben.

    btw.: Deine Aussage ist doch ein einziger Widerspruch in sich. Das Problem am Geld ist nicht, dass man ohne es keinen Zugriff auf irgend etwas hat, aber das Problem ist, dass man von allem durch das Privateigentum ausgeschlossen ist? Teil 2 des Satzes führt doch zu Teil 1, also weil Eigentum aufgeherrscht ist, kommt einen allen stets als fremdes Eigentum entgegen, also ist man ohne Geld davon ausgeschlossen.

    btw. 2: „Stofflicher Reichtum“ ist in der Tat insofern unpräzise, weil das Eigentumsverhältnis ja auch „immaterielle Güter“ wie Dienstleistungen umfasst. Von daher wäre „sachlicher Reichtum“ wohl besser … eben als Gegensatz zum abstrakten Reichtum, also Geld.

  15. 15 MPunkt 19. Januar 2007 um 18:06 Uhr

    nochmal @ Weltverbesserer:

    Eigentum ‘an sich’ macht nur als die Gesellschaft ausschließendes Sinn; sein Zweck ist der individuelle Gebrauch einer Sache. Und zwar vollkommen unabhängig von deren Quantität. Dagegen ist es der Zweck einer Sache, die als Ware behandelt wird, gegen ihr Äquivalent hergegeben zu werden.

    Eigentum in Gegensatz zu Waren zu setzen, ist doch Unsinn. Man kann doch einen Gegenstand überhaupt nur als Ware behandeln, weil es eine staatlich aufgeherrschte und geschützte Eigentumsordnung gibt. Wäre die Ware nämlich nicht das Eigentum von einem, also wären nicht alle anderen vom Zugriff auf sie getrennt, könnte man auch nicht eine Gegenleistung mit ihr erpressen. Umgekehrt bräuchte man ohne die Eigentumsordnung auch gar keine Gegenleistung mit ihr zu erpressen, weil man dann ja auch nicht via Eigentum von allem ganz prinzipiell getrennt wäre.

    Wie man sich zu seinem Eigentum stellt, also ob man es selbst individuell gebraucht, oder ob man es als Ware einsetzt, kommt halt drauf an. Der Begriff des Eigentums ist die individuelle Stellung zu den Gegenständen im eigenen Eigentum doch aber nicht. Sondern der ist eben: prinzipieller Ausschluss aller anderen. Und der bürgerliche Staat herrscht diesen Ausschluss auch nicht auf, damit auch wirklich nur du deine Zahnbürste benutzt („individueller Gebrauch“), sondern weil er scharf auf Geld als universelles Zugriffsmittel ist. Deshalb verpflichtet er alle Mitglieder seiner Gesellschaft über das Eigentum auf das Bemühen, an Geld zu kommen, damit einen Teil des Geldes für sich abschöpfen kann.

    „Mit anderen Worten, der Zweck des Geldes, als universelle Ware, als allgemeine Ware zwischen allen besonderen Waren zu vermitteln steht im Widerspruch zum Zweck des Eigentums ‘an sich’.

    Darauf kommst du eben nur, weil du Eigentum falsch bestimmst, nämlich als das, was du mit deinem bisschen Eigentum so vorhast (es privat zu verkonsumieren).

    Funktional ist Geld nämlich nur dann wirklich, wenn es ausgegeben wird. Deswegen ist es Quatsch, zu sagen, der Zweck, den die Kapitalisten verfolgen wäre der, aus Geld mehr Geld zu machen. Damit ist die Angelegenheit doch längst nicht erledigt. Um Kapitalisten zu bleiben, sind sie gezungen, das eingenommene Geld sofort wieder gewinnbringend auszugeben.

    Sie sind eben nicht nur dazu gezwungen, sie wollen das, zumindest wenn sie logisch konsequent sind, auch. Was soll das denn bitte für ein Dementi des Zwecks aus Geld (möglichst viel) mehr Geld zu machen sein, dass man den auch mit dem mehr an Geld, was man gemacht hat, weiterverfolgt?

    Man muss ihn deswegen nicht bemitleiden, aber man soll auch nicht so tun, als wäre er als Kapitalist ein so zu sagen ’souveränes’ Subjekt, welches ‘autonom’ Zwecke setzen und verfolgen könnte.

    Den Zweck, aus seinen Geld mehr Geld zu machen und nicht etwa darin zu baden, muss er sich aber freilich schon noch setzen, damit er überhaupt zum Kapitalisten wird.

    Aus Geld mehr Geld zu machen ist die Wirkung, wenn Sachen, d.h. Produktionsmittel ebenso wie ‘Arbeitkräfte’ (die sind nämlich streng genommen eben bloß ‘lebendige’ Werkzeuge der Kapitalisten) als Kapital benutzt werden.

    Und warum werden sie das? Als Selbstzweck? Aus Spaß? Oder vielleicht doch, weil das Resultat erwünscht, also der auch der Zweck ist?

    Die Ursache ist jedoch, dass die Menschen meinen, als Individuen um Eigentum gegeneinander konkurrieren zu müssen, statt sich als meinetwegen gesellschaftliche Wesen zu begreifen und um der Sachen willen, die sie brauchen (könnten), zu kooperieren.

    Die „meinen“ das eben nicht einfach nur, sondern sie sind durch die staatlich aufgeherrschte Eigentumsordnung dazu gezwungen (was nicht bestreiten soll, dass sie sich affirmativ zu dieser stellen). Also: weil man von allem per Eigentum ausgeschlossen ist, muss man an Geld kommen, um diesen Ausschluss zu überwinden. Und so kommt eine Konkurrenz in Gange mit allen anderen, die genauso darauf verwiesen sind, an Geld zu kommen.

  16. 16 Mu-IT 19. Januar 2007 um 19:06 Uhr

    Ärgerlich ist es, weil du lediglich mit einer Wiederholung des bereits vorgebrachten reagieren kannst. Man kennt den weitern Verlauf der «Diskussion» vom KF bereits zur Genüge und entsprechend hoffe ich, dass die Leute vom bgkn* das hier dann auch bei Zeiten schliessen. Bloss noch soviel, damit das nicht gänzlich unwidersprochen stehen bleibt:

    1. Im zweiten Band der Kapitals geht es insbesondere um den Kreislauf der Kapitals und da hat Marx eben klar aufgezeigt, dass für das Kapital nicht einfach der Kreislauf G – W – G‘ existiert, sondern dass die verschiedenen Formen des Kapitals in den verschiedenen Kreisläufen ineinander greifen und der Kapitalist aus strukturellen Gründen nicht einfach am Punkt G‘ auhören kann mit seinem Akkumulationsbestreben. Nicht zufällig gibt es bei Marx die Begriff des «automatischen Subjekts», und der «Charaktermasken».

    2. Kategorialer Fehler, der von dir immer wieder kommt: du behauptest, dass der Staat das Privateigentum, das Geld etc. setzt. Da springt wer in die Geschichte und schafft sich die Totalität als seinen eigenen Spielplatz. Fraglich wäre, warum bei Marx in der Entwicklung der Äquivalentformen keinerlei Staat vorkommt und warum der Staat Tauschringe etc. nicht verbietet.

    Btw. Mir ist klar, dass sich hier keine «Einigung» erzielen lässt, das hat ja unter anderem zur Schliessung des KF geführt. Ich wollte bloss mal noch anzeigen, dass sich dein Walzer vorallem durch Dissonanzen auszeichnet.

  17. 17 Das geprüfte Argument 19. Januar 2007 um 20:25 Uhr

    2. Kategorialer Fehler, der von dir immer wieder kommt: du behauptest, dass der Staat das Privateigentum, das Geld etc. setzt. Da springt wer in die Geschichte und schafft sich die Totalität als seinen eigenen Spielplatz. Fraglich wäre, warum bei Marx in der Entwicklung der Äquivalentformen keinerlei Staat vorkommt und warum der Staat Tauschringe etc. nicht verbietet.

    1. verbietet der Staat keine Tauschringe, weil sie keine Gefahr mehr für seinen durchgesetzten Zweck darstellen:

    vgl: http://www.tauschring-archiv.de/TR-Archiv/Diplomarbeit/Niemeyer.V-S.pdf

    S.26 bei „Das Kreditwesengesetz“

    2. kommt bei Marx zB in der Äquivalentform der Staat letztlich mitgedacht vor, denn dem Kapitalbegriff ist das aufgeherrschte Eigentum inbegriffen. Die Setzung/Betreuung kap. Verhältnisse kommt letztlich auch immer wieder stellenweise vor, zB bei der Fabrikgesetzgebung.

    3. Selbst wenn bei Marx das Wort Staat nie genannt wäre und der Staat Tauschringe noch mehr zulassen würde, wäre das kein Einwand gg. die Tatsache, dass er mit seiner Gewalt den Laden setzt und führt. Wie auch?

  18. 18 MPunkt 19. Januar 2007 um 23:16 Uhr

    @ Mu-IT:

    1.) Klar kann der Kapitalist nach G‘ aussteigen, sich zur Ruhe setzen und sein Geld verprassen. Nur ist er dann eben kein Kapitalist mehr.

    2.) Was ihr (Weltverbesserer und du) da betreibt, ist logisch völliger Unsinn: Weil der Kapitalist, sofern er Kapitalist bleibt, auch aus dem „mehr Geld“ wieder mehr Geld machen will, eben weil man davon prinzipiell nie genug haben kann, hat er laut euch entweder nie den Zweck gehabt, aus Geld mehr Geld zu machen, oder er wird da gegen seinen Willen gezwungen, das weiterzubetreiben. Also weil er seinen Zweck weiterverfolgt, soll er ihn entweder nie gehabt haben, oder zum Verfolg seines eigenen Willens gezwungen sein??? Dass ich nicht lache.

    2.) „Bei Marx steht aber“, „bei Marx steht aber nicht“ – Autoritätsargumente sind keine. Und Argumente gegen die Person übrigens auch nicht.

  19. 19 Mu-IT 20. Januar 2007 um 4:42 Uhr

    MPunkt:

    Vorab; Ich habe Marx lediglich erwähnt, weil du dich ja offensichtlich auf die Kritik der politischen Ökonomie beziehst. Wenn du also eine Differenz zu seiner Theorie aufmachst, dich aber seiner Terminologie bedienst, müsstest du diese Differenz eben erklären.

    1) Es ist so, dass Marx im Band 2 des Kapitals beschreibt, wie sich die Kapital-Kreisläufe ineinander verschlingen. Einfaches Beispiel: Ein grossteil des industriellen Kapitals ist fixes Kapital (nicht zu verwechseln mit konstantem Kapital) und dieses fixe Kapital wird eben erst über die Jahre in Wert gesetzt, da es seine Wertsubstanz lediglich nach und nach abgibt. Nun ist die Zunahme der organischen Zusammensetzung des Kapitals historisch eine belegte Sache und entsprechend ist der Kapitalteil, welcher sich als G‘ tatsächlich gleiohzeitig in der Tasche des Kapitalisten finden lässt immer geringer im Vergleich zum Kapital, welches längerfristig angelegt werden will! Der Witz ist dabei, dass um die Verwertung des Kapitals sicher zu stellen eben der allergrösste Teil jenes G‘ wiederum in fixes und zirkulierendes Kapital verausgabt werden muss, auch wenn der Kapitalist aus der Scheisse aussteigen will, denn

    2) Will der Kapitalist tatsächlich aussteigen, so muss er den Laden ja verkaufen (Es gibt schlicht keinen Zeitpunkt, an dem das fixe Kapital gleichzeitig verwertet ist). Entsprechend ist der Kapitalist gezwungen, den Laden permanent(!) am Laufen zu halten. Er mag sich diesen Zweck selbst setzen. Klar. Das bestreitet hoffentlich auch niemand und hat hier in dieser Diskussion niemand getan. Das ist aber nicht der entscheidende Punkt: Entscheidend ist, dass der Kapitalist eben tatsächlich von den ökonomischen Bedingungen getrieben wird. Dass er dem Warenfetisch unterworfen ist und getrieben durch das «automatische Subjekt» eben zur blossen «Charaktermaske» desselben wird. Will er sich diesem Zwang entziehen, dann hört er auf Kapitalist zu sein und bankrottiert falls er – wie von dir vorgeschlagen – nach dem ersten Umschlag des zirkulierenden Kapitals (dann G‘) tatsächlich einfach «aussteigt».

    PS: Argumente gegen die Person sind tatsächlich keine.

  20. 20 Praxis-Heimischer 20. Januar 2007 um 17:03 Uhr

    Gratulation an diesen Blog!

    Hier wird wiedereinmal gezeigt, dass es sehr attraktiv und lehrreich ist sich mit antikapitalistischer Theorie auseinanderzusetzen!

    Wer interessiert sich schon für ein WEF und dessen Teilnehmern und Entscheidungen, wenn man anstattdessen eine Kampfdiskussion übers Wertgesetz verfolgen kann!

    An MPunkt hab ich eh mal nen kleinen Tipp: Es gibt verschiedene Ebenen, bzw. Perspektiven wie man ein Ding betrachten kann. Der Anspruch das nru die eigene Perspektive die „wahre“ ist, ist Müll und kann nicht Grundlage einer politischen Agitation sein, da es beim zu agitierenden Subjekt schlichtweg nur Brechreiz auslöst.

  21. 21 @praxis-heimischer 26. Januar 2007 um 11:17 Uhr

    der tagi zum beispiel macht eine fortgesetze serie übers WEF und ich glaube in so ziemlich allen bürgerlichen blättern wird darüber berichtet, was dort beschlossen und diskutiert wird. ich nehme daher an, die zielgruppen dieser zeitungen bringen dem WEF interesse entgegen. desweitern gibt es tatsächlich verschiedene ebenen, wie man ein ding betrachten kann. zum beispiel sieht der sternenhimmel von der lindt-eben betrachtet ganz anders aus als von po-ebene, und das obwohl es derselbe himmel ist. verrückt, nicht?

  22. 22 ola 31. Januar 2007 um 13:23 Uhr
  1. 1 MPunkt Trackback am 17. Januar 2007 um 16:20 Uhr
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